Relative Verben

(Relative Tätigkeitswörter im Deutschen)

Was sind relative Verben?

Bei relativen Verben spricht man von Verben, die stets ein Subjekt und zusätzlich noch mindestens ein Satzglied (AdverbialbestimmungDie Adverbialbestimmung in der deutschen Grammatik oder Objekt) fordern, damit sie einen korrekten Satz bilden können. Weiterhin unterteilt man die relativen Verben in transitive und intransitive Verben. Vergleiche dazu im Einzelnen:

  • Relative Verben benötigen neben dem Subjekt immer noch ein weiteres Objekt oder eine adverbiale Bestimmung. Zur genaueren Unterteilung unterscheidet man zwischen ...
    • ... den transitiven Verben, welche ein Akkusativobjekt benötigen. Einige Beispiele dafür:
      • lesen, fragen, beobachten usw.
        • Ich lese ein interessantes Buch.“
          • Subjekt ‚Ich‘
          • Prädikat ‚lese‘
          • Akkusativobjekt ‚ein interessantes Buch‘
        • „Warum fragst du nicht deinen Lehrer?“
          • Prädikat ‚fragst‘
          • Subjekt ‚du‘
          • Akkusativobjekt ‚deinen Lehrer‘
    • ... und den intransitiven Verben, bei denen kein Akkusativobjekt, jedoch eine andere Ergänzung steht. Einige der intransitiven Verben sind:
      • geben, warten, wohnen usw.
        • Margret wohnt im Dorf.“
          • Subjekt ‚Margret‘
          • Prädikat ‚wohnt‘
          • Adverbialbestimmung ‚im Dorf‘
        • Die Touristen warten auf ein Taxi.“
          • Subjekt ‚Die Touristen‘
          • Prädikat ‚warten‘
          • Präpositionalobjekt ‚auf ein Taxi‘

Weitere Erklärungen zur »Verwendung von relativen Verben«

Zum »Gebrauch von relativen Verben im Deutschen« passen die folgenden Erklärungen, welche ebenfalls interessant und hilfreich sein könnten:

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