Pronomen (Fürwörter)

(Fürwörter in der deutschen Grammatik)

Was sind Pronomen?

Pronomen (Wortherkunft: pro = für) sind Ersatzwörter für Nomen bzw. Substantive. Sie werden also anstelle von diesen gebraucht und stehen für Personen, Dinge, Tiere, Namen usw. Sie können aber auch als Attribut verwendet werden und bestimmen dann ein Substantiv näher. Dies ist oft sehr hilfreich, um Wiederholungen in der Schriftsprache sowie in der gesprochenen Sprache zu vermeiden. Die meisten Pronomen sind flektierbar bzw. deklinierbar.

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Pronomen:

  1. Personalpronomen (persönliche Fürwörter)
    • ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie, dich, euch usw.
      • „Das macht uns nichts aus.“
  2. Possessivpronomen (besitzanzeigende Fürwörter)
    • mein, dein, euer, unser, sein, ihr usw.
      • Mein Telefon ist kaputt.“
  3. Demonstrativpronomen (hinweisende Fürwörter)
    • dieser, selbst, derselbe, solcher, jener, derjenige usw.
      • Jenes Auto dort gehört meinem Vater.“
  4. Reflexivpronomen (rückbezügliche Fürwörter)
    • meiner, dir, mir, uns, euch, sich usw.
      • „Er hat sich neue Schuhe gekauft.“
  5. Reziprokpronomen (wechselseitige Fürwörter)
    • sich, uns usw.
      • „Wir sehen uns leider nicht sehr oft.“
  6. Relativpronomen (bezügliche Fürwörter)
    • der, dessen, dem, welcher, deren, denen, auf den usw.
      • „Der Flug, auf den ich warte, wurde gestrichen.“
  7. Interrogativpronomen (fragende Fürwörter)
    • wer, was, welcher, wem, wessen, was usw.
      • Welches gefällt dir am besten?“
  8. Indefinitpronomen (unbestimmte Fürwörter)
    • alle, andere, jeder, niemand, jedermann, man usw.
      • Irgendetwas stimmt hier nicht.“

Weitere Erklärungen zu den »Pronomen (Fürwörter)«

Zu den »Fürwörtern (Pronomen) in der Grammatik« passen die folgenden Erklärungen, welche ebenfalls interessant und hilfreich sein könnten:

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